Dienstag, 1. September 2015

Bible Art Journaling - mein neues Hobby

Heute möchte ich euch mein neues Hobby ein wenig vorstellen, wobei Hobby schon fast übertrieben ist. Meine "Freizeit" ist extrem knapp und tatsächlich komme ich höchsten ein- bis zweimal pro Woche dazu, mich ein wenig mit dem Bible Art Journaling zu beschäftigen.
Kurz gesagt geht es darum, Bibelverse in der Bibel kreativ zu gestalten. Genauer beschreibe ich das heute bei den Guten Morgen Mädels. Dort findet ihr einen ganzen Artikel zu dem Thema. Hier zeige ich ein paar Seiten, die ich gestaltet habe:


Wer sich genauer zu dem Thema informieren möchte, dem möchte ich die Bible Art Journaling Homepage und die Facebookseite empfehlen. In Zukunft werde ich hier immer wieder mal zu diesem Thema schreiben.

Montag, 31. August 2015

Capuccino und Latte Macchiato ohne Kapseln und Maschinen machen

Früher habe ich überhaupt keinen Kaffee getrunken. Als meine Schwiegermutter eine Dolce Gusto Maschine geschenkt bekam, fand ich langsam Gefallen an einem Latte Macchiato ab und zu. Bald legten wir uns auch eine solche Maschine zu. Irgendwann wurde es aber sehr teuer, ständig die Kapsel dafür zu kaufen - und viel Müll machte es auch. Wir sind dann auf einen Vollautomaten umgestiegen, und haben die Dolce Gusto nur noch im Urlaub genutzt. Im letzten Urlaub haben wir uns aber an die ganz klassische Methode gehalten: mit Espresso-Kocher und Milchaufschäumer. 
Bisher hatte ich mich mangels Erfahrung nicht an die Espressokocher getraut, aber während der Sprach-Reha hatte eine Mitbewohnerin einen dabei und so hatte ich direkt "Anschauungsunterricht". 
Diese klassische Methode ist aber tatsächlich sehr einfach und sehr kostengünstig.

Man braucht: 
einen Milchaufschäumer: 
Ich würde keinen superbilligen nehmen, aber eine halbwegs gute Qualität bekommt man schon für 5-6 €.
Einen Espressokocher:
ganz klassisch italienisch sind sie aus Aluminium und auch schon für wenige Euro zu bekommen. Wir haben uns aber für eine Edelstahlvariante entschieden, zum einen weil Aluminium ja auch durchaus kritisch gesehen wird, zum anderen, weil der Kocher aus Edelstahl auch mal in die Spülmaschine darf. Es gibt unterschiedliche Größen. Wir haben einen für zwei Tassen gekauft, aber es sind auch wirklich nur zwei kleine Espressotässchen drin. Im Zweifelsfall würde ich lieber einen etwas größeren Kocher kaufen. 
Einen Herd
 Wenn man den Espressokocher aufschraubt und das Sieb herausnimmt kann man das Wasser einfüllen - immer bis kurz unter dieses Ventil.
 Dann wird das Sieb wieder eingesetzt und mit Espressopulver gefüllt. Nicht festdrücken bitte, sondern nur locker füllen.

 Dann wird das Oberteil wieder aufgeschraubt und der Kocher auf den Herd gestellt. Platte an und warten. Gleichzeitig erwärmt man die benötigte Menge Milch auf dem Herd. Wenn die Milch warm genug ist, schäumt man sie auf.
Mein Tipp: So ein Milchaufschäumer macht mitunter sehr viel und sehr festen Milchschaum. Wenn man seinen Kaffee nicht nur löffeln, sondern auch trinken will, kann man Glas bzw. Tasse auch zuerst zu ca. einem Drittel mit der warmen Milch füllen und dann den Rest aufschäumen und dazugeben.


 Inzwischen sollte der Espresso kochen. Wenn das Wasser im unteren Teil kocht steigt es durch den Stab in der Mitte nach oben. Wenn der Kaffee fertig ist, gibt man ihn einfach in die aufgeschäumte Milch. Aber vorsicht: Der Espressokocher ist wirklich heiß!



Den Milchaufschäumer sollte man direkt abspülen - die getrocknete Milch lässt sich sonst schwer entfernen. Sobald der Espressokocher abgekühlt ist, kann man ihn einfach aufschrauben, das Sieb mit dem Espressopulver rausnehmen und alles säubern.
Habt ihr schon einmal auf diese Weise Cappuccino oder Latte Macchiato gemacht?

Freitag, 28. August 2015

Basteln mit Uhu und den Minions

Die Minions sind bei unseren Kindern sehr angesagt. Nachdem wir die beiden "Ich-Einfach unverbesserlich" Filme gesehen haben kann ich das auch verstehen - die kleinen Kerlchen sind auch zu niedlich! Jetzt im Sommer durften sich die drei Großen den Minion-Film im Kino ansehen, was ihre Begeisterung nicht gerade gedämpft hat..

Und so habe ich mich sehr gefreut, als ich eine nette Anfrage bekam, ob wir nicht in Kooperation mit UHU zum Thema Minions basteln wollten.

Schon bald kam hier ein Riesenpaket voll mit UHU-Klebern an - die bewährten "Flinke Flaschen", kleine, handliche Klebestifte und UHU-Patafix (kleine Klebepads). Die Klebesticks im Minions-Design wurden nach der Bastelaktion gerne in die Schultaschen gepackt.

Auf der Minions-Aktionsseite kann man sich verschiedene Bastelvorlagen ausdrucken. Im Paket waren diese netterweise schon enthalten, so dass wir direkt starten konnten.

Unsere Große hat sich den Stundenplan gebastelt. Die verschiedenen Minions können beliebig aufgeklebt werden und das Patafix sorgt für einen schönen 3-D-Effekt. Wer keine Lust zum Basteln hat, kann sich aber auch einen fertigen Stundenplan ausdrucken.
Justus und Leona haben sich an den Minions Stiftebecher versucht:



Und die sind auch wirklich schön geworden!
Ich war zunächst nicht sicher, ob die Papierrollen auch tatsächlich gut kleben bleiben, aber mit dem Flüssigkleber aus der Flinken Flasche ging das super.

Es gibt auch noch die Vorlage für ein Mobile - ihr könnt es auf einem Bild erkennen. Das haben wir bisher leider nicht geschafft. Und heute scheint die Sonne, da wird draußen gespielt!
Aber wenn es bald wieder herbstlicher wird, werden wir sicher noch eine Bastelrunde einlegen!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Hinweis: Die Materialien wurden mir kostenlos von der Firma UHU zur Verfügung gestellt.

Mittwoch, 26. August 2015

Wieder hervorgekramt: Tipps für kleine Gemüsemuffel

Heute gibt es wieder etwas aus der Katergorie "Wieder hervorgekramt": Anfang 2012 habe ich diese Tipps für Gemüsemuffel veröffentlicht - und leider ist das Thema bei uns immer noch aktuell, auch wenn der Große sich jetzt hin und wieder dazu herablässt ein paar Erbsen zu essen: 

Unsere Älteste ist in punkto Essen ein völlig pflegeleichtes Kind: Sie isst fast alles, probiert gerne etwas Neues aus - total unproblematisch.
Die anderen beiden sind schon schwieriger: Gemüse ist grundsätzlich doof, als Obst werden nur Äpfel und Bananen akzeptiert. Unser Sohn hat irgendwann von jetzt auf gleich beschlossen, keine Erbsen mehr zu mögen.....
Unter solchen Umständen kann es ganz schön schwierig sein, die Kinder ausgewogen zu ernähren.
Gemüse mag der kleine Kerl nicht so gerne - Sahne umso lieber!
Gleich vorneweg: Ich bin nicht dafür, aus dem Essen ein großes Thema zu machen! Zum Essen zwingen kann man die Kinder sowieso nicht und immer Stress deswegen zu machen ist gerade im Zeitalter der Essstörungen unklug. Ein bisschen tricksen, versuchen es den Kindern schmackhaft zu machen ja - Schimpfen, Vorhaltungen, Drohen und Verbote - nein! Was natürlich auch nicht heißt, dass man sich ohne Mittagessen den Bauch mit Süßem vollschlagen darf!

Hier ein paar Tipps, die ich so anwende:

1. Was schmeckt, gibt es oft!
Irgendetwas Gesundes mögen die Kinder meistens, und wenn es nur Kartoffeln sind! Aber das gibt es dann oft und in vielen Variationen. Meine beiden schlechten Esser essen gerne mal einen Apfel - also sind immer Äpfel da!

2. Verstecken!
Oft kann man Gemüse auch verstecken, z. B. in Gemüsecremesuppen. So merken die Kinder gar nicht, was sie wirklich essen - und es schmeckt ihnen! Man kann auch kleingeriebenes Gemüse in Bolognesesauce schmuggeln (für Tomatensaucen kann man sehr gut passierte Tomaten - sehr gesund und garantiert ohne Stückchen).

3. Andere gesunde Lebensmittel
Über diesen Punkt kann man sicherlich streiten und es passt nicht für jeden. Aber unsere Kinder sind eher dünn und sie mögen gerne Milchprodukte (so war es bei mir auch!) - also gibt es viel Milch und Milchprodukte bei uns.
Auch Vollkornprodukte sind wichtig und gesund! Bei selbstgebackenem Brot kann man einfach einen Teil des Mehles durch Vollkornmehl ersetzen und für vieles kann man auch das Weizenmehl Typ 1050 nehmen.

4. Alternativen suchen
Meine Kinder essen Reis als Beilage ungerne oder gar nicht - aber Ebly lieben sie!
Oft mögen Kinder auch nur eine bestimmte Zubereitungsart nicht: gekochter Kohlrabi wird abgelehnt aber roher schmeckt! Die Möhren als Salat schmecken nur ganz fein gerieben usw. - einfach immer wieder ausprobieren!

5. Immer wieder anbieten!
Fast hätte ich es vergessen ;-): Die Obst- und Gemüsesorten die die Kinder im Moment nicht mögen trotzdem immer wieder mal anbieten! Irgendwann schmeckt es dann oft auf einmal doch!

Hier ein paar Rezepte, die auch bei unseren Gemüsemuffeln funktionieren:
Kullererbsentopf
Gemüsemuffins
Bolognese-Sauce

Habt ihr noch mehr Ideen auf Lager?

Montag, 24. August 2015

Selbstgemacht: Der T-Shirt Schal

Schon seit längerer Zeit lag dieses T-Shirt in meiner Stoffkiste:
Ich habe es sehr gerne getragen, aber es hatte vorne zwei kleine Löcher bekommen. Zum Wegwerfen war es mir aber auch zu Schade... Dann bin ich auf Pinterest auf die Idee gestoßen, aus alten T-Shirts einfach und ohne Nähen Schals zu machen:

Dafür schneidet man das T-Shirt unterhalb der Arme ab:

Dann schneidet man von der abgeschnittenen Seite aus den Stoff in schmale Streifen:
Und zieht jeden Streifen einmal so richtig lang, dann rollen sich die Enden nämlich ein wenig ein:
Und schon ist der Loop-Schal fertig!
Als Alternative kann man den Stoff auch von beiden Enden einschneiden, dann aber kürzer.
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