Freitag, 11. März 2011

Kartoffelpuffer

Heute zeige ich euch ein in NRW sehr verbreitetes Gericht: Kartoffelpuffer, auch Reibekuchen genannt. Hier gibt es sie auf jedem Weihnachtsmarkt und jedem Pfarrfest. Und ganz nebenbei gehört es zu den Lieblingsessen meiner Familie!
Kartoffelpuffer sind in vielen regionalen Küchen beheimatet und variieren v. a. mit den Beilagen. Hier isst man Kartoffelpuffer in der Regel mit Apfelmus oder mit Schwarzbrot und Rübenkraut.
Reibekuchen werden als fleischlose Speise auch gerne an den Fastentage Aschermittwoch oder Karfreitag gegessen.

Zutaten: ca. 1,2 kg Kartoffeln (ich nehme immer eine Schüssel voll), 1 Zwiebel, 1 Ei, 1 TL Salz, Mehl und ggf. Haferflocken, neutrales Speiseöl (z. B. Sonnenblumenöl) zum Ausbacken.

Die Kartoffeln werden geschält und gerieben. Meine Schwiegermutter macht das von Hand, ich nehme lieber die Küchenmaschine! Richtig gut werden die Kartoffelpuffer aber nur, wenn die Kartoffeln richtig fein gerieben sind und nicht in langen Fäden! Die Zwiebel wird ebenfalls geschält und gerieben. Dann wird das Ei und Salz hinzugefügt. Außerdem ca. 8 EL Mehl. Die Mehlmenge kann variieren, je nach Kartoffelsorte. Der Teig sollte nicht zu feucht sein. Wer es etwas gesünder möchte, kann Vollkornmehl nehmen oder das Mehl z. T. durch Haferflocken ersetzen.

Alles gut verrühren.

Nun kommt der ungesunde Teil: Das Öl in eine Pfanne geben, und zwar reichlich! Leider schmeckt es nur dann wirklich gut, wenn die Puffer im Fett schwimmen! Also mindestens 5mm! Und richtig heiß werden lassen!


Dann immer einen bis eineinhalb Esslöffel Teig hineingeben. Wenn die Puffer an der Unterseite anfangen golden zu werden, wenden.






Wenn die Kartoffelpuffer von beiden Seiten schön goldbraun sind, legt man sie auf ein Kuchengitter, das man über einen Teller gelegt hat. So kann überschüssiges Fett abtropfen.







Wer möchte, kann auch das Apfelmus selbst machen. Einfach ein paar Äpfel schälen, in Stücke schneiden und mit wenig Wasser und etwas Zucker aufkochen. Nur kurz bitte, wir wollen ja möglichst viele Vitamine erhalten! Wer möchte, kann auch noch etwas Zimt dazugeben. Dann die Äpfel pürieren oder kleinstampfen, wie man es am liebsten mag!

Und dann: Guten Appetit!

Dieser Post ist verlinkt bei Ein bisschen Haushalt...Don't waste your Homemaking und Comfy in the kitchen

Liebe Grüße
Stephanie

Kommentare:

Stickkästchen hat gesagt…

Reibekuchen kenne ich auch, die sind echt lecker.
Meine Oma hat die immer auf einem alten Herd in der Waschküche gebacken, damit es in der Küche nicht so stinkt.

Andrea hat gesagt…

So mache ich sie auch - genauso :-) Danke fürs Einstellen.

Liebe Grüße
Andrea

DWYHomemaking hat gesagt…

Thanks for linking these up!

www.dontwasteyourhomemaking.com

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