Dienstag, 29. März 2011

Warum ich einen Gemüsegarten habe

Es fing mit einer Cherry-Tomatenpflanze an, vor vielen Jahren, in unserem ersten Sommer in unserem Haus. Ich sah die Tomatenpflanze und fand es eine nette Idee, ein paar eigene Tomaten zum Naschen zu haben.

Für einige Jahre blieb ich bei Cherry-Tomaten und Kräutern. Meine Tochter liebt kleine Tomaten, und so genoss sie es sehr, immer wieder am Strauch zu naschen. Wir pflanzten auch einen Johannisbeerstrauch und Erdbeeren, ebenfalls ideal zum Naschen.
Dann beschloss ich, ein kleines Gemüsebeet anzulegen. Nur etwas mehr als einen Quadratmeter groß. Aber es reichte für eine Reihe Erbsen, ein paar Kartoffeln, eine Reihe Möhren und einige kleine Salatpflanzen.
Die Kinder (inzwischen hatte ich zwei) waren fasziniert! Begeistert haben sie mitgesät, gepflanzt und gegossen.
Groß war die Freude, als das erste Möhrengrün zu sehen war, die ersten Erbsen genascht werden konnten oder die selbstgeernteten Kartoffeln auf den Tisch kamen!

Und das ist der Grund, warum wir unseren Gemüsegarten erweitert haben: Für die Kinder!
Es kommt mir nicht darauf an, möglichst viel zu ernten, besonders große Kürbisse zu haben oder damit viel Geld zu sparen.
Es ist mir wichtig, dass meine Kinder wissen, woher ihr Essen kommt. Wie Blumenkohl wächst, wie Möhrengrün aussieht, wie selbstgepflückte Erdbeeren schmecken.
Sie sollen merken, dass Essen nicht im Supermarkt wächst, dass man Arbeit investieren muss, um ernten zu können, und dass es keine Garantie für eine gute Ernte gibt.
Und ich freue mich, wenn meine Kinder für Pflanzen interessieren und sie voneinander unterscheiden können.

Natürlich sehe ich in meinem Gemüsegarten (eigentlich wird es eher ein Bauerngarten) auch noch andere Vorteile:
Selbstgezogenes Obst und Gemüse schmeckt besser, ist frei von Pestiziden.
Wenn ich Zierkürbisse und Ziermais anpflanze habe ich gleich einen Grundstock für meine Herbstdekoration.
Es ist schön, immer eine Auswahl von frischen Kräutern parat zu haben.
Es tut einfach gut, mit den eigenen Händen Nahrungsmittel anzubauen.
Und natürlich: Es macht Spaß!

Man braucht nicht viel Platz, um Gemüse und ein paar Kräuter anzubauen.

Ich werde euch immer wieder von meinem Gemüsegarten berichten und ein paar Tipps geben. Morgen schreibe ich vom Vorziehen von Samen auf der Fensterbank.

Verlinkt bei:
Unwasted Homemaking Linky

Liebe Grüße
Stephanie

1 Kommentar:

mphc hat gesagt…

Mit einem Garten kann man Kindern eine ganze Menge beibringen- ohne viele Worte. Wir genießen die Zeit im Garten als Familie auch immer besonders. Das "Dreikornbrotrezept" ist übrigens fest in unseren Gebrauch übergegangen. Herzlichen Dank noch einmal. Ich nehme immer noch Koriander, Leinsamen, Kürbis- und Sonnenblumensamen dazu. Mmmm... Mit Sauerteig und mir hat es bisher nicht so gut geklappt, aber das Heferezept ist klasse!!

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